Privathaftpflicht

Ein Ball, der auf die Straße rollt...Jeder kennt dieses Bild für eine kleine Unachtsamkeit mit großer Wirkung. Es macht zugleich deutlich, wie existenziell wichtig eine private Haftpflichtversicherung ist, denn Sie haften in unbegrenzter Höhe für alle Schäden, die Sie anderen zufügen. Das kann Sie im schlimmsten Fall in den finanziellen Ruin führen. Entscheidender noch als die Höhe der Versicherungsprämie sind dabei die richtigen Deckungssummen und ein Versicherungsumfang, der Ihre tatsächlichen Risiken berücksichtigt.

Unser Gruppenvertrag erfüllt die Kriterien des Bund der Versicherten e. V. (BdV). Diese sowie weitere allgemeine Informationen zur privaten Haftpflichtversicherung finden Sie im Infoblatt.

Hier eine Auswahl der wichtigsten Kriterien des Gruppenvertrags:

  • Als Deckungssumme können Sie zwischen 15 und 50 Mio. Euro pauschal für Sach-, Personen- und Vermögensschäden wählen.
  • Die Forderungsausfallversicherung greift bei Schäden ab dem ersten Euro bis zur Versicherungssumme.
  • Mietsachschäden an Wohnräumen sind mit 2 Mio. Euro versichert.
  • Der Verlust fremder privater Schlüssel ist mit 100.000 Euro mitversichert.
  • Innerhalb Europas ist ein unbegrenzter Aufenthalt mitversichert, im außereuropäischen Ausland ist dieser auf 5 Jahre begrenzt.
  • Als Selbstbehalt können Sie 150 Euro wählen.

 Weitere Informationen und Antworten auf die häufigsten Fragen finden Sie hier.

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Privathaftpflichtversicherung

* Pflichtfeld

Hinweise Diensthaftpflichtversicherung

Die Selbstbeteiligung entspricht dem vereinbarten Selbstbehalt zur Privathaftpflichtversicherung. Die Versicherungssumme beträgt 15 Mio. Euro.

Die Anmeldung zur Diensthaftpflichtversicherung ist nur für Personen möglich, deren Dienstherr/Arbeitgeber dem öffentlichen Dienst zugeordnet wird. Hierzu zählen Gebietskörperschaften, Körperschaften und Anstalten sowie Stiftungen des öffentlichen Rechts.

Keine Versicherungsmöglichkeit besteht für Mitarbeiter*innen von privatisierten Einrichtungen und Unternehmen (z. B. Bahn und Post) sowie von allen anderen Arbeitgebern außerhalb des öffentlichen Dienstes. Für die Einstufung ist nicht der erlernte Beruf, sondern die tatsächlich ausgeübte Tätigkeit ausschlaggebend. Sofern eine Person – auch gelegentlich - Tätigkeiten mehrerer Berufsgruppen ausübt, ist die höchste Berufsgruppe maßgebend für die Einstufung. Sollte eine der Tätigkeiten bei mehreren beruflichen Tätigkeiten in die Berufsgruppe IV fallen, so besteht keine Versicherungsmöglichkeit.  Personen, die sich in der Ausbildung befinden, sind nach dem jeweiligen Ausbildungsberuf einzustufen.

 

Berufsgruppe I

Hierzu gehören:

  • Lehrer*innen, Lehramtsanwärter*innen, Referendar*innen
  • Kindergärtner*innen und Erzieher*innen
  • Personen in wissenschaftlichen Instituten und Universitäten/Hochschulen im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften

 

Berufsgruppe II

Hierzu gehören:

  • Angehörige der Polizei, des Zolls und der Bundeswehr (ausgenommen mit einer technischen Tätigkeit - siehe Berufsgruppe III)
  • Personen mit reiner Verwaltungstätigkeit, z. B. Angestellte von Sozialversicherungsträgern, Verwaltungsbeamt*innen/Verwaltungsangestellte
  • Personen mit technischer Tätigkeit, z. B. (Hausmeister*innen, Installateur*innen), die nicht in den Berufsgruppen III und IV sind
  • Richter*innen, Staatsanwält*innen, Rechtspfleger*innen, Bewährungshelfer*innen und andere Angehörige des Justizdienstes (ausgenommen Gerichtsvollzieher*innen und Vollziehungsbeamt*innen – siehe Berufsgruppe III)
  • Kirchlich Bedienstete staatlich anerkannter Kirchen, z. B. Pfarrer*innen/Priester*innen
  • Sozialarbeiter*innen

 

Berufsgruppe III

Hierzu gehören:

  • Gerichtsvollzieher*innen, Vollziehungsbeamt*innen
  • Personen in wissenschaftlichen Instituten und Universitäten/Hochschulen im Bereich der Natur-, Agrar- und technischen Wissenschaften
  • Abnahme- und Güteprüfer*innen
  • Leitende Kommunalbeamt*innen; Mitglieder der Geschäftsführung öffentlich-rechtlicher Körperschaften/Anstalten/Stiftungen, Leiter*innen und Geschäftsführer*innen von Sozialversicherungsträgern sowie deren Sektionen, Bezirksverwaltungen und Landesgeschäftsstellen
  • Personen, die im Forstbetrieb oder bei Feuerwehren tätig sind
  • Personen, die in Bau-, Vermessungs-, Wasserwirtschafts- und Gewerbeaufsichtsämtern tätig sind (nicht versicherbare Tätigkeiten siehe Berufsgruppe IV)
  • Angehörige der Polizei, des Zolls und der Bundeswehr mit einer technischen Tätigkeit (z. B. Montage, Wartung, Inspektion, Reparatur)

 

Berufsgruppe IV

Hierzu gehören:

  • Personen mit speziellen Tätigkeiten für die Datenverarbeitung, beispielsweise Softwaretätigkeiten (Erstellung/Implementierung, Pflege)
  • Personen, die mit Gefahrstoffen nach § 3 Verordnung zum Schutz vor Gefahrstoffen arbeiten (auch gelegentlich)
  • Personen mit Tätigkeiten im Umweltbereich (einschließlich Müllentsorger*innen, Klärwerker*innen etc.)
  • Führung oder Leitung von Krankenhäusern, Kliniken, Sanatorien oder Heilanstalten
  • Psycholog*innen, Physiker*innen oder Ingenieur*innen von Krankenhäusern, Kliniken, Sanatorien oder Heilanstalten
  • medizinische Tätigkeiten (auch Krankenschwestern/-pfleger, Ergotherapeut*innen, Heilerziehungspfleger*innen)
  • auf dem Gebiet der Medizin, Pharmazie oder Gentechnologie: Forschungstätigkeit oder wissenschaftliche Tätigkeit; Leitung von Instituten, Einrichtungen, Betrieben oder Ähnliches mit bzw. zur Forschung oder wissenschaftlicher Tätigkeit; Leitung oder Teilnahme von/an Projekten mit bzw. zur Forschung oder wissenschaftlicher Tätigkeit
  • Architekt*innen, Bauingenieur*innen, Statiker*innen und sonstige Personen, die im Bereich der Bauplanung/-leitung tätig sind
  • alle anderen Tätigkeiten, die nicht den Berufsgruppen I bis III zuzuordnen sind

Die Berufsgruppe IV ist nicht versicherbar.

Hinweise Dienstschlüsselversicherung

Die Höchstersatzleistung beträgt 50.000 Euro je Schadenfall. Es gilt eine Selbstbeteiligung von 10 % je Schadenfall, maximal aber 500 Euro, als vereinbart.

Beiträge sind gültig seit 01.01.2021

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