Häufige Fragen

Hier finden Sie schnelle und direkte Antworten auf die meistgestellten Fragen rund um die BMS und die Gruppenverträge. Sollten Sie eine Frage haben, auf die Sie hier keine Antwort finden, nehmen Sie gern Kontakt zu uns auf.

 
SIE FRAGEN, WIR ANTWORTEN.

Risikoleben

Bietet der Gruppenvertrag die Option einer fallenden Versicherungssumme an?

Von einer fallenden Versicherungssumme wird gesprochen, wenn sich die Versicherungssumme jährlich automatisch verringert. Die Verringerung erfolgt dabei entweder um einen festen Betrag oder in Abhängigkeit von Zins- und Tilgungssatz (eines Darlehens). Diese besondere Form der Risikolebensversicherung wird gelegentlich im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung angefragt.

Im Gruppenvertrag kann keine fallende Versicherungssumme vereinbart werden.

Eine Verringerung der Versicherungssumme kann aber dennoch beantragt werden – mit der Teilkündigung eines Betrages, deren Höhe sich nach Ihren individuellen Bedürfnissen richtet.

Warum werden auf meinem Angebot ein „Zahlbeitrag“ und ein „Tarifbeitrag“ ausgegeben und kann es sein, dass ich irgendwann den höheren Tarifbeitrag zahlen muss?

Im Zahlbeitrag werden bereits die Überschüsse berücksichtigt, dieser Betrag wird tatsächlich abgebucht. Beiträge können im schlechtesten Fall bis zum Tarifbeitrag ansteigen. Dies ist jedoch sehr unwahrscheinlich und geschähe nur, wenn alle Überschüsse wegfallen würden.

Kann ich einen Vertrag „auf zwei Leben“ abschließen?

Hier empfehlen sich zwei Einzelverträge, da sich jeder individuell absichern kann und z. B. bei Scheidung jeder einen eigenen Vertrag hat.

Kann ich die Versicherungssumme nachträglich erhöhen?

Die Erhöhungsoption kann innerhalb von 6 Monaten wahrgenommen werden, nachdem eines von 13 in den Vertragsbedingungen definierten Ereignissen eingetreten ist. Das Erhöhungsrecht steht der versicherten Person bis zur Vollendung des 49. Lebensjahres zu.

Gibt es eine Möglichkeit meinen Vertrag zu verlängern?

Ergibt sich eine Veränderung des Absicherungsbedarfes hinsichtlich der Vertragslaufzeit, kann der Vertrag einmalig verlängert werden – und das ohne erneute Gesundheitsprüfung. Die Verlängerung muss bis drei Jahre vor Ablauf des Vertrags beantragt werden. Die Beitragsberechnung erfolgt nach dem dann gültigen Tarif. Die Verlängerungszeit beträgt bis zu 15 Jahre wobei sich die ursprüngliche Versicherungsdauer höchstens verdoppeln darf. Außerdem ist die Gesamtlaufzeit auf 50 Jahre beschränkt und das Endalter von 75 Jahren darf nicht überschritten werden.

Was ist das „Teleunderwriting" und was geschieht dabei?

Das Teleunderwriting ist ein Prozedere, bei dem alle Gesundheitsfragen in einem Telefoninterview mit Ihnen geklärt werden. Am Ende des Gesprächs teilt Ihnen der Versicherer bereits die Entscheidung über Ihren Antrag mit. Das heißt Sie erfahren sofort, ob der gewünschte Versicherungsschutz gewährt werden kann und ob, z. B. aufgrund Ihrer Angaben zur Gesundheit oder zu Ihrem Risiko ein möglicher Beitragszuschlag erhoben wird.

Ab wann gelte ich als Raucher oder Raucherin? Muss ich mich melden, wenn ich Raucher oder Raucherin werde?

Nichtraucher oder Nichtraucherin ist, wer in den vergangenen 12 Monaten vor Antragstellung kein Nikotin zu sich genommen hat. Hiermit ist der aktive Genuss von Zigaretten, Zigarren, Pfeifen oder Kautabak, aber auch von E-Zigaretten, E-Zigarren oder E-Pfeifen sowie die Nikotinaufnahme über Nikotinpflaster oder Ähnliches gemeint. Wird ein Nichtraucher oder eine Nichtraucherin zum Raucher oder zur Raucherin, muss dies angezeigt werden. Der Vertrag wird dann an die neuen Gegebenheiten angepasst. Wird ein Raucher oder eine Raucherin zum Nichtraucher oder zur Nichtraucherin, besteht kein Anspruch auf eine Änderung des Vertrages.

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